Über uns

Die ALBA ( Asociación para la Liberación y el Bienestar Animal) wurde im März 1998 in Madrid ( Spanien) gegründet. Die 12 Gründungsmitglieder hatten, obwohl sie noch jung waren, schon viele Erfahrungen im Tierschutz gesammelt und wollten nun ein eigenes Tierheim führen. Finanzielle Mittel waren nicht da, nur eine grosse Liebe zu den Tieren, aber auch genaue Vorstellungen, wie sie Tierschutz machen wollten. Sie wussten, dass sie Kontakte nach Deutschland knüpfen und ihre aufgelesenen Hunde und Katzen dorthin bringen mussten. Vor 19 Jahren wussten die meisten Spanier noch nicht mal, dass es Tierheime gab. Wie sollten sie da ans Adoptieren denken?

Durch eine Anzeige wurden sie auf ein Gelände aufmerksam, auf dem die Grundmauern von Zwingern standen, ohne Zwischenwände, Dach, Türen.... Sie pachteten es und damit war das Geld, das sie gesammelt hatten, verplant. Aber "wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"!

Als Dank für die in ein deutsches Tierheim gebrachten Hunde, bekamen sie Zwingertüren gespendet ( die haben wir jetzt noch!) und, durch einen Notfall unter Druck gesetzt, entstanden an einem Nachmittag die ersten notdürftigen "Zwinger" und die ersten Hunde aus einer Beschlagnahmung wurden aufgenommen.

Das war der Anfang der ALBA-Tierheims. Die Gründungsmitglieder machten die Zwinger damals selber abwechselnd sauber, bettelten um Futterspenden und wurden zu Maurern, Tischlern und Elektrikern .... Die Sickergrube hoben sie selbst mit Spaten aus....

Seitdem sind 19 Jahre vergangen. Bei unserem 15. Jahres-Jubiläum konnten wir auf unsere T-Shirts drucken lassen: " In 15 Jahren retteten wir 17.000 Tiere!"

Inzwischen sind unsere Gebäude von professionellen Maurern gebaut worden und die Madrider Regierung hat mit Subventionen ( vor der finanziellen spanischen Krise..) geholfen.

In 33 Zwingern leben bis zu 80 Hunde und ca. 40 Katzen geniessen ihr Leben in drei Stuben. Wir haben inzwischen 5 Tierpfleger, 3 Tierärzte und eine Sekretärin angestellt. In der Direktion der ALBA befinden sich 4 ehrenamtliche Personen ( Carolina - 1. Vorsitzende, José - 2. Vorsitzender, Silene - Anwältin, Jutta - verantwortlich für Vermittlungen ins Ausland).

Es hat sich also in 19 Jahren viel getan und die ALBA ist zu einem Unternehmen gewachsen. Ausser bei den Vermittlungen der Tiere liegt unser Schwerpunkt in der Öffentlichkeitsarbeit. Die ALBA arbeitete aktiv am Madrider Tierschutzgesetz mit dem Madrider Parlament zusammen und erreichte, dass das Töten der Tiere in den Madrider Perreras verboten wurde ( ab 1.1.2017). Ebenfalls erreichten wir, dass die Madrider Frauen, die Katzenkolonien füttern und kontrollieren, eine offizielle Erlaubnis der Behörden erhalten haben und sie die Katzen in eine extra hierfür eingerichtete Klinik zum kostenlosen Kastrieren bringen können. Alle Frauen bekamen nach Absolvierung eines Kursus' einen Ausweis, der sie authorisiert, die Katzen ihrer Kolonien zu füttern. Bisher war es verboten und sie mussten es "bei nacht und Nebel" tun.

Besuche an Schulen und Besuche der Kinder in unserem Tierheim sind bei uns an der Tagesordnung. Für Nachwuchs von Tierschützern ist durch die ALBA-Kids gesorgt.

Uns ist klar, dass wir vor Ort etwas verändern wollen und wenn wir zurück blicken, können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Aber unser Kampf um das Wohlergehen der Tiere muss weitergehen und wir müssen uns den neuen ( und oft sehr dramatischen) Herausforderungen täglich stellen. Aber dieser Kampf schweisst uns zusammen und macht uns stark!

 

ALBA-Madrid: Apartado de Correos nº 59117  28080 MADRID

VAT G-82017468

WEBSITE: www.albaonline.org

Dt. Kontaktperson in Spanien: Jutta Grohall
Email: juttalba@arrakis.es

ALBA-Delegierte in Deutschland: Monika Bender

Email-Adresse: tojesa@aol.com

Spendenkonto in Deutschland:
ALBA
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BLZ: 57069238
Kto: 100236398
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